AIORX: Software zur Analyse komplexer Embedded-Systeme

Das Gründerteam von Aiorx (v.l.n.r.): Alejandro Vukotich, Ewald Goessmann, Gregor Zink und Alfons Pfaller (© AIORX)

AIORX ist im April 2026 von Alejandro Vukotich, Alfons Pfaller, Gregor Zink und Ewald Goessmann gegründet worden. Das Unternehmen entwickelt Software für die Analyse komplexer cyber-physischer und eingebetteter Systeme.

Nach Einschätzung von AIORX stoßen klassische Entwicklungsprozesse bei zunehmender Systemkomplexität an Grenzen: Spezifikationen können mit den Veränderungen nicht Schritt halten, Dokumentationen bilden den aktuellen Systemzustand häufig nur unvollständig ab, und Erfahrungswissen geht mit dem Ausscheiden von Mitarbeitern verloren. Der Ansatz des Unternehmens setzt deshalb auf das tatsächlich beobachtbare Verhalten eines Systems als technische Datengrundlage. Die Plattform PULSAR analysiert Laufzeitdaten und erstellt daraus ein Modell des realen Systemverhaltens. Damit sollen Abhängigkeiten sichtbar, Fehlerursachen identifiziert und Integrations- sowie Release-Aktivitäten teilweise automatisiert werden. AIORX bezeichnet diesen Ansatz als „fact-based engineering“.

Das Gründerteam verfügt über langjährige Erfahrung in Automotive- und Deep-Tech-Projekten. Alejandro Vukotich war unter anderem bei Audi, BMW und Qualcomm tätig, Alfons Pfaller bei Ericsson, Audi, BMW und CARIAD. Gregor Zink war CFO und CEO von Elektrobit sowie CEO von TASKING. Ewald Goessmann arbeitete in leitenden Funktionen bei Audi, SAIC-VW und CARIAD.

Für Q4 2026 ist ein Pilotprojekt mit einem Automotive-Tier-1-Zulieferer geplant. Der Plattformstart ist für Q1 2027 vorgesehen. Ab Q3 2027 sollen weitere Branchen wie Luftfahrt und Verteidigung, Robotik und industrielle Anwendungen erschlossen werden. (oe)

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