TE Connectivity übernimmt im Rahmen eines Asset Deals wesentliche Vermögenswerte und Aktivitäten des Geschäfts mit Lade-Inlets für Elektrofahrzeuge von Phoenix Contact E-Mobility. Die Transaktion umfasst die im Fahrzeug verbauten Ladebuchsen für Pkw. Das Geschäft mit Ladekabeln und Ladesteckern verbleibt hingegen bei Phoenix Contact. Finanzielle Details der Vereinbarung wurden nicht veröffentlicht.
Der Verkauf steht im Zusammenhang mit dem angekündigten Rückzug der Phoenix Contact E-Mobility aus dem OEM-Pkw-Geschäft. Dieser Schritt ist Teil einer strategischen Neuausrichtung des Unternehmens und soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Künftig will sich Phoenix Contact E-Mobility stärker auf Geschäftsfelder konzentrieren, die zum strategischen Kern der Phoenix-Contact-Gruppe gehören. Das Infrastrukturgeschäft rund um Ladehardware bleibt bestehen, ebenso die Belieferung des Nutzfahrzeugsegments mit Inlets.
TE Connectivity sieht sich durch die Übernahme gut positioniert, das Wachstum im Bereich elektrischer Fahrzeugverbindungen zu beschleunigen und gleichzeitig die kontinuierliche Belieferung wichtiger OEM-Programme sicherzustellen.
Phoenix Contact E-Mobility hatte bereits Anfang 2025 seine globale Produktion neu organisiert, um auf strukturelle Veränderungen im E-Mobilitätsmarkt zu reagieren. Der Hauptsitz des Unternehmens bleibt im nordrhein-westfälischen Schieder, während die Fertigungskapazitäten für den europäischen Markt in Polen gebündelt wurden. (oe)
