Nach zahlreichen Bürgerbeschwerden haben die Verkehrsbehörden der Stadt letzte Woche Briefe an die kalifornischen Aufsichtsbehörden geschickt und sie gebeten, die Expansionspläne von Cruise und Waymo zu stoppen oder einzuschränken. Die Beschwerden gingen ein, nachdem autonome Autos von Cruise unter anderem ohne ersichtlichen Grund mitten auf der Straße anhielten, wodurch Busse blockiert und Feuerwehrleute in ihrer Arbeit behindert wurden. Cruise betreibt im Stadtgebiet derzeit nach eigenen Angaben eine Robotaxi-Flotte mit mehr als 100 autonomen Fahrzeugen. Laut dem Bericht des US-Magazins Vice will die Stadt das Experiment mit dem Brief nicht gänzlich abwürgen, sondern nur eine langsame Ausweitung unter klaren Bedingungen erreichen. (jr)
Ähnliche Artikel
Branchen-News
Waymo bringt Fahrdienst mit autonomen Fahrzeugen nach Japan
Erste vollelektrische Jaguar I-PACEs sollen Anfang 2025 in Tokio für Schulungszwecke eintreffen und dann mit Fahrern Kartierungsaufgaben übernehmen.
Branchen-News
Fahrerlose Waymo-Taxis sind in deutlich weniger Unfälle verwickelt als von Menschen gesteuerte Autos
Forschende schätzen, dass nur 22 % der gemeldeten 736 Robotaxi-Unfälle auf öffentlichen Straßen der Polizei zu melden gewesen wären, wenn ein Mensch am Steuer gesessen hätte.
Technologie-Radar
Selbstfahrendes Shuttle in Ingolstadt unterwegs
Das Navya-Fahrzeug verbindet den Campus mit dem Paradeplatz und dient als Testplattform für Sicherheit, Alltagstauglichkeit und Akzeptanz automatisierter Mobilität.
